In unserem Implant Safe Center

Parodontitis-Risiko-Test (aMMP-8-Test)

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Parodontitis-Risiko-Test (aMMP-8-Test)

Parodontitis-Risiko-Test (aMMP-8-Test)

Ein Parodontitis-Risiko-Test in Berlin hilft, Ihr individuelles Risiko für Zahnfleischerkrankungen und Erkrankungen an Implantaten frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Ihre Spezialisten

  • Dr. Rolf Simon M.Sc., M.Sc.

    Zahnarzt
    M.Sc. für Implantologie
    M.Sc. für Parodontologie und Implantattherapie

  • Saskia Simon-Kurzawa

    Saskia Simon-Kurzawa

    Zahnärztin
    Tochter von Dr. Simon
    Mentorin in der DigitalDentalAcademy Berlin

Was ist ein Parodontitis-Risiko-Test (aMMP-8-Test)?

Ein Parodontitis-Risiko-Test ist ein wichtiger Bestandteil der zahnmedizinischen Vorsorge, um Ihr Risiko für Parodontitis, eine schwere Zahnfleischerkrankung, frühzeitig zu erkennen. Parodontitis wird durch bakterielle Infektionen verursacht, die das Zahnfleisch und die Kieferknochen betreffen und unbehandelt zum Zahnverlust führen können. Der aMMP-8-Test ist ein Speicheltest, der einfach durchgeführt und innerhalb weniger Minuten ausgewertet werden kann. Das aMMP-8 steht als Abkürzung für die aktive Matrix-Metalloproteinase 8, ein vom Körper selbst gebildetes Enzym, das Kollagen vom Typ I und III spalten kann. Kollagene sind dabei Strukturen, die unserem Körper Festigkeit geben. Durch z.B. aMMP-8 werden diese Stabilisierungsstrukturen aufgelöst. Hat man also einen hohen aMMP-8-Wert lässt dies direkte Rückschlüsse darauf zu, wie stark der Körper gerade Abbauprozesse initiiert. Die Höhe des aMMP-8-Werts lässt dabei direkte Rückschlüsse zu, wie groß das Risiko ist in den nächsten 6-12 Monaten an einer Parodontitis zu erkranken.
Um es ganz deutlich zu sagen: Diesen Blick in die Glaskugel in Hinblick auf präventiv zu ergreifende Maßnahmen zur Verhinderung und Eindämmung einer Parodontitis gab es nie zuvor in dieser Form. Bisher konnten Schäden an den zahnhaltenden Strukturen immer erst erkannt werden, wenn die Erkrankung schon im vollen Gange war.
Durch die frühzeitige Erkennung können gezielte Behandlungspläne erstellt werden, um die Entstehung einer Parodontitis frühzeitig zu verhindern oder das Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig konsequent zu reduzieren und Ihre Mundgesundheit zu erhalten.
Mehr zu dieser bahnbrechenden Technologie können Sie auch auf der Seite der Deutschen Mundgesundheitsstiftung unter https://die-mundgesundheitsstiftung.de/ammp-8-test-frueherkennung-erhaelt-zaehne/ nachlesen. Dr. Simon unterstützt als Senator der Deutschen Mundgesundheitsstiftung die Bestrebungen dieser weltweit tätigen Institution, die präventive Zahnmedizin stetig weiter voranzutreiben.

Vorteile eines Parodontitis-Risiko-Tests in Berlin

Ein Parodontitis-Risiko-Test bietet zahlreiche Vorteile. Durch die frühzeitige Identifizierung Ihres Risikos können präventive Maßnahmen ergriffen werden, bevor sich schwerwiegende Symptome entwickeln. Dies trägt zur Erhaltung Ihrer Zahn- und Zahnfleischgesundheit, sowie der Gesundheit Ihrer Implantate, bei und verhindert langfristige Schäden wie Zahn- oder Implantatverlust. Der Test hilft auch dabei, personalisierte Behandlungsstrategien zu entwickeln, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. In unserer Praxis in Berlin-Lichtenrade profitieren Sie von modernster Technologie und fachlicher Expertise, die eine präzise Diagnose und effektive Prävention ermöglichen. Regelmäßige Tests sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer zahnmedizinischen Vorsorge und tragen zu einer besseren allgemeinen Gesundheit bei.

Der Ablauf des Parodontitis-Risiko-Tests

Der Parodontitis-Risiko-Test beginnt mit einer gründlichen klinischen Untersuchung des Zahnfleischs durch den Zahnarzt. Anschließend kann eine Speichelprobe entnommen werden, die im Labor auf das Vorhandensein des spezifischen aMMP-8-Enzyms analysiert wird. Diese Tests liefern detaillierte Informationen über Ihr individuelles Risiko und ermöglichen die Erstellung eines gezielten Behandlungsplans. Der gesamte Prozess ist schmerzfrei und dauert in der Regel wenige Minuten. Auf Grundlage der Testergebnisse wird ein Präventions- oder Behandlungsprogramm erstellt, das regelmäßige Nachuntersuchungen einschließt, um Ihre Zahnfleischgesundheit langfristig zu überwachen und zu erhalten.

Besondere Leistungen bei Dr. Simon & Saskia Simon-Kurzawa in Berlin

Dr. Simon und sein Team bieten Ihnen in Berlin eine umfassende und präzise Risikobewertung für Parodontitis. Durch den Einsatz modernster Diagnosemethoden und regelmäßige Weiterbildungen stellen wir sicher, dass Sie die bestmögliche Betreuung erhalten. Unsere Patienten profitieren von einer individuellen und bedürfnisorientierten Beratung, die auf ihre speziellen Diagnosen eingeht. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und unser Engagement für Ihre Mundgesundheit.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Ein Parodontitis-Risiko-Test ermittelt Ihr individuelles Risiko für Zahnfleischerkrankungen durch klinische Untersuchung und Analyse von Speichelproben.

Der Test hilft, Zahnfleischerkrankungen frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um langfristige Schäden zu vermeiden.

Der Test selbst umfasst eine Untersuchung des Zahnfleischs und eine mikrobiologische Analyse einer Speichelprobe. Dabei wird eine Flüssigkeit im Mund umher gespült und nach einigen Sekunden wieder zurück in das Probenröhrchen überführt. Diese Speichelprobe wird im Anschluss analysiert.

Nein, der Test ist schmerzfrei und die Auswertung dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Es wird empfohlen, den Test regelmäßig durchführen zu lassen, wobei die Abstände zwischen den Tests von dem ursprünglichen Ergebnis abgeleitet werden.
Inder Regel sollte der Test mind. 1x pro Jahr durchgeführt werden, bei hohen Ausgangswerten aber auch 2-3x pro Jahr.

Aktuell wird dieser hochmoderne Test leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es gibt aber einige Zahnzusatzversicherungen, die den Test in ihr Leistungsportfolio aufgenommen haben.

Auf Basis des Testergebnisses gibt es wissenschaftlich erarbeitete Behandlungsstrategien, die auf das jeweils spezifisches Risiko abgestimmt sind. In erster Linie muss das Ziel sein, die Bakterien in der Mundhöhle massiv zu reduzieren und so die körpereigenen Versuche der “Selbstheilung” durch Zahnabstoßung, zu verhindern. Dies erfolgt durch ein auf das individuelle Ergebnis abgestimmtes Intervall von präventiven professionellen Zahnreinigungen.

Der Test selbst verhindert Parodontitis nicht, aber er hilft, rechtzeitig ein erhöhtes Risiko für Parodontitis zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Eine gute Mundhygiene, regelmäßige Zahnarztbesuche und gesunde Lebensgewohnheiten tragen zur Reduzierung des Risikos bei.

Symptome können unter anderem Zahnfleischbluten, Schwellungen, Mundgeruch,Zahnfleischrückgang, Zahnwanderung oder Zahnlockerung sein. Allerdings sei auch erwähnt, dass eine Parodontitis und der damit einhergehende Knochenabbau um die Zähne, teilweise für die Patienten auch völlig unbemerkt ablaufen kann. Daher ist es so wichtig regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen, mindestens 2x pro Jahr, durchführen zu lassen.

Ja, der Test ist während der Schwangerschaft sicher und kann zur Erhaltung der Mundgesundheit beitragen.

Der Test misst keine Bakterien. Er misst die Höhe von körpereigenen Enzymen, die vermehrt ausgeschüttet werden, wenn der Körper Abbauprozesse einleitet. Einfach erklärt: durch ein erhöhtes Bakterienaufkommen in der Mundhöhle wird das körpereigene Immunsystem aktiviert. Damit die Immunzellen besser an den Ort des Geschehens kommen können, wird u.a. aMMP-8 ausgeschüttet, um Ihnen den Weg durch die Körpergewebe zu bahnen. Je höher also der aMMP-8-Wert, desto höher das Risiko, dass das Immunsystem Abbauprozesse am Zahnhalteapparat initiiert.

Die Kosten für den Test liegen bei 49 € pro Test.

Der Test ist speziell auf Parodontitis ausgerichtet, kann aber Hinweise auf andere Erkrankungen der Zähne geben. Parodontale Erkrankungen stehen dabei auch im Zusammenhang mit allgemeinmedizinischen Erkrankungen und haben einen negativen Einfluss. Dazu gehören u.a.:

  • Diabetes
  • Endokarditis und kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Osteoporose
  • rheumatoide Erkrankungen
  • unerfüllter Kinderwunsch und Frühgeburtlichkeit
  • Erkrankungen der Atemwege und chronischer Lungenerkrankungen

Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb des gleichen Tages vor.

Unbehandelte Parodontitis kann zu Zahnverlust oder Implantatverlust und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Es gibt keinerlei Nebenwirkungen bei dem Test.

Eine Stunde vor dem Test sollten Sie nichts essen oder trinken, ihre Zähne nicht putzen und nicht rauchen. All diese Dinge könnten das Testergebnis verfälschen.

Nein, der Test erfordert eine klinische Untersuchung und Laboranalyse.

Genetische Faktoren können das Risiko erhöhen, daher ist der Test besonders bei familiärer Vorbelastung sinnvoll.

Quellen

Deutsche Quellen:

  1. QUELLE: Deutsche Gesellschaft für Parodontologie – Parodontitis
    LINK: https://www.dgparo.de
  2. QUELLE: Bundeszahnärztekammer – Parodontitis
    LINK: https://www.bzaek.de/zahnaerzte/patienten/parodontologie.html
  3. QUELLE: Gesundheitsinformation.de – Parodontitis
    LINK: https://www.gesundheitsinformation.de/parodontitis.2197.de.html
  4. QUELLE: Apotheken Umschau – Parodontitis
    LINK: https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/zahnerkrankungen/parodontitis
  5. QUELLE: Onmeda – Parodontitis
    LINK: https://www.onmeda.de/krankheiten/parodontitis.html
  6. QUELLE: Focus Online – Parodontitis
    LINK: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zahnarzt/parodontitis-wenn-bakterien-zaehne-angreifen_id_4280754.html
  7. QUELLE: Techniker Krankenkasse – Parodontitis
    LINK: https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/parodontitis-2019952
  8. QUELLE: Barmer – Parodontitis
    LINK: https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/zahn-und-mundgesundheit/parodontitis-16412
  9. QUELLE: AOK – Parodontitis
    LINK: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/zahngesundheit/parodontitis-symptome-und-ursachen/
  10. QUELLE: KKH – Parodontitis
    LINK: https://www.kkh.de/gesundheit/erkrankungen/parodontitis

Englische Quellen:

  1. QUELLE: American Academy of Periodontology – Periodontitis
    LINK: https://www.perio.org/consumer/gum-disease.htm
  2. QUELLE: Mayo Clinic – Periodontitis
    LINK: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/periodontitis/symptoms-causes/syc-20354473
  3. QUELLE: WebMD – Periodontitis
    LINK: https://www.webmd.com/oral-health/guide/gingivitis-periodontal-disease
  4. QUELLE: National Institute of Dental and Craniofacial Research – Periodontitis
    LINK: https://www.nidcr.nih.gov/health-info/periodontal-disease
  5. QUELLE: Healthline – Periodontitis
    LINK: https://www.healthline.com/health/periodontitis
  6. QUELLE: Cleveland Clinic – Periodontitis
    LINK: https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/10951-periodontitis
  7. QUELLE: Dental Health Society – Periodontitis
    LINK: https://dentalhealthsociety.com/preventive-dentistry/periodontal-disease/
  8. QUELLE: National Health Service (NHS) – Periodontitis
    LINK: https://www.nhs.uk/conditions/gum-disease/
  9. QUELLE: Verywell Health – Periodontitis
    LINK: https://www.verywellhealth.com/periodontal-disease-overview-1059371

QUELLE: Colgate – Periodontitis
LINK: https://www.colgate.com/en-us/oral-health/conditions/gum-disease/periodontitis

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